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Münster – Im vergangenen Jahr gingen in Deutschland keine weiteren Atomkraftwerke vom Netz. Dennoch ist die Stromerzeugung aus der Atomenergie weiter gesunken, auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Die Atomkraftwerke in Deutschland haben im Jahr 2016 so wenig Strom wie nie zuvor seit Beginn der Gesamtdeutschen Statistik 1991 produziert. Und das obwohl vergangenes Jahr keine weiteren Reaktoren stillgelegt wurden. 

Atomstrom-Erzeugung erreicht Rekord-Tief
Die Brutto-Stromerzeugung aus der Kernenergie beläuft sich im Jahr 2016 nach den bislang vorliegenden Zahlen auf 84,6 Mrd. Kilowattstunden (kWh). Das sind gut 8 Prozent weniger als im Jahr zuvor (2015: 91,8 Mrd. kWh). Ihren Höhepunkt erreichte die Atomstromerzeugung im Jahr 2001 mit einer Stromerzeugung von 171,3 Mrd. kWh. Bis zum Jahr 2010, dem letzten Jahr vor der Fukushima-Katastrophe, sank die Kernenergie-Stromerzeugung bereits auf 140,6 Mrd. kWh. Seit dem beschleunigten Atomausstieg 2011 sinkt die Atomstromerzeugung kontinuierlich weiter. 

Drosselungen und technische Mängel erhöhen Ausfallzeiten

Ein Grund für die geringe Stromerzeugung ist die Stilllegung des AKW Grafenrheinfeld, das noch bis Anfang Mai 2015 Strom erzeugt hat. Weitere Faktoren sind Revisionen und technisch bedingte Stillstände in den deutschen Reaktoren. Zudem haben einige Kraftwerke die Leistung gedrosselt, um den Wechsel der Brennelemente bis ins Jahr 2017 hinauszuzögern. Dadurch konnten die Konzerne die Zahlung der Brennelementesteuer vermeiden, die zum Jahresende 2016 auslief. 

Die Kraftwerks-Revisionen häufen sich daher im Jahr 2017, was einen erneuten Anstieg der Atomstrommenge verhindern dürfte. Zudem werden bei den Revisionen zunehmend neue Mängel der immer älter werdenden Atomkraftwerke aufgedeckt. Derzeit stehen drei der acht verbleibenden deutschen AKW still. Spätestens ab 2018 wird die Atomstromproduktion dann erneut sinken, da zum Jahresende 2017 das AKW Gundremmingen B endgültig vom Netz geht.

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