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Münster – Kurz vor dem Frühlingsanfang haben die Windenergieanlagen in Deutschland nochmals einen neuen Leistungsrekord aufgestellt. Am Samstag lag die Spitzeneinspeisung so hoch wie nie zuvor.

Am Samstag (18. März 2017) speisten die Windenergieanlagen in Deutschland in der Spitze Strom mit einer Leistung von 38.000 Megawatt (MW) in das Netz ein. Das geht aus den vorläufigen Daten der Transparenzplattform Entso-e der europäischen Übertragungsnetzbetreiber hervor. Damit wird der bisherige Rekord vom 22. Februar 2017 leicht übertroffen.

Leistungsrekord: 38.000 MW Windenergieleistung am Netz

Am Samstagmorgen haben die Windenergieanlagen in Deutschland in der Stunde von 9 bis 10 Uhr Strom mit einer Leistung von 38.000 MW in das deutsche Netz eingespeist. Das geht aus den vorläufigen Einspeisehochrechnungen der europäischen Übertragungsnetzbetreiber hervor. Die Windenergie an Land war mit einer Leistung von 34.350 MW am Netz, die Offshore-Windenergie speiste 3.660 MW ein. Damit wurde am Samstag der bisherige Leistungsrekord von 37.5000 MW von 22. Februar 2017 eingestellt. 

Bereits in den frühen Morgenstunden am Samstag überschritt die Einspeiseleistung der Windenergie die Schwelle von 30.000 MW und stieg zügig bis auf 38.000 MW an. Im weiteren Tagesverlauf ging die Windenergieleistung verhältnismäßig schnell auf unter 15.000 MW zurück. 

Eingespeiste Strommenge bleibt hinter den bisherigen Tagen der Rekord-Einspeisung zurück

Insgesamt erzeugte die Windenergie am Samstag 680 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom. Davon entfallen 70 Mio. kWh auf die Windenergie auf See. Damit bleibt die insgesamt eingespeiste Strommenge am Samstag hinter den 820 Mio. kWh des letzten bisherigen Rekord-Tages, dem 22. Februar 2017 zurück. Ende Februar sorgte Sturmtief Thomas für anhaltend hohe Windstromproduktion in Deutschland.

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