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Ein Steckersymbol auf einer Auto-Tankklappe

2011 hatte die Bundesregierung angekündigt: Bis 2020 sollen eine Million Elektroautos in Deutschland unterwegs sein. Nun gab Kanzlerin Merkel zu, dass dieses Ziel nicht mehr zu erreichen ist. Die Grünen sprechen von einer "Bankrotterklärung" in Sachen Klimapolitik.

Mehr als eine Million Elektroautos sollten bis 2020 auf deutschen Straßen unterwegs sein - von diesem Ziel ist nach wie vor auf der Internetseite der Bundesregierung zu lesen. Doch aus dem umweltbewussten Vorsatz wird wohl nichts, das hat nun auch Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt.

Auf einem Kongress der Unionsfraktion räumte die CDU-Chefin ein: "So wie es im Augenblick aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen." Dabei hatte Merkel im Mai 2011 so optimistisch in die kraftstoffreie Zukunft geblickt. Damals hatte sie das Ziel festgesetzt und sogar noch hinzugefügt, dass bis 2030 sogar bis zu sechs Millionen E-Autos in Deutschland unterwegs sein könnten.

Prämie entpuppte sich als Flop

Doch nun - etwa anderthalb Jahre vor Ablauf der gesetzten Frist - sind es nicht einmal 100.000 Autos mit Elektroantrieb. Schon im Januar hatte der damalige Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel festgestellt: ""Wenn wir nicht noch die Fahrräder dazuzählen, werden wir nicht mal auf die Hälfte kommen. Ich rate zu ein bisschen mehr Realismus."

Die Verkaufszahlen stocken, da hat auch die Prämie nicht geholfen, mit der der Staat seit Juli 2016 einen Anreiz für die Entscheidung gegen den Diesel- oder Benzinmotor schaffen will. Bis zu 4000 Euro soll der Verbraucher für den Kauf eines Elektro-Autos erhalten - nur will keiner das Geld. Denn vielen ist der Preis für die Anschaffung trotzdem zu hoch.

Smartphone-Effekt für das E-Auto?

Ganz abrücken will Merkel von ihrer Vorstellung, mehr Elektromobilität auf die Straßen zu bringen, aber nicht. Auf dem Kongress verglich sie die Technologie des Elektromotors mit der eines Smartphones. Deren Durchbruch sei plötzlich gekommen, genauso könne es ja vielleicht mit den Elektroautos laufen.

Eine Sichtweise, auf die die Grünen nicht setzen wollen. Sie werfen der Kanzlerin und ihrer Regierung eine "klima- und industriepolitische Bankrotterklärung" vor - so drückte es der Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer aus. Merkel habe das Thema Elektromobilität nicht "zur Chefsache gemacht", darum hinke Deutschland hinterher. Ganz im Gegenteil habe die Kanzlerin "seit Jahren ihre schützende Hand über den Diesel" gehalten, was der Elektromobilität eher schade, statt sie zu fördern.

 

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