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Die Dieselfahrzeuge auf den größten Automärkten weltweit haben im Jahr 2015 rund 107.600 Menschen das Leben gekostet. Hätten die Autos die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte für Stickoxide eingehalten, wären es rund 38.000 weniger gewesen. Das haben Forscher von der US-amerikanischen Organisation Environmental Health Analytics ermittelt. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature veröffentlicht.

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Wer konkret an den Folgen von zu viel Stickoxid in der Atemluft stirbt, lässt sich nicht sagen. Aber die Zahlen der Wissenschaftler zeigen, wie gravierend das Problem ist. (Foto: Lynac/Flickr)

Untersucht haben die Wissenschaftler die elf größten Märkte für Dieselfahrzeuge, darunter China, die EU, Indien, Russland, die USA, Japan und Brasilien. Insgesamt haben die Fahrzeuge in den untersuchten Regionen 13,1 Millionen Tonnen Stickoxide ausgestoßen. Das sind 4,6 Millionen Tonnen mehr, als sie laut den Angaben ausstoßen dürften, die allein auf Testergebnissen unter Laborbedingungen beruhen.

In Europa sind auf die Dieselabgabe im Jahr 2015 rund 28.500 vorzeitige Todesfälle zurückzuführen. Für 11.400 hiervon ist der Mehrausstoß der Fahrzeuge über die gesetzlichen Grenzwerte hinaus verantwortlich. Damit liegen die 28 EU-Staaten in der Statistik der Wissenschaftler an zweiter Stelle, gleich hinter China. Weltweit verursachen Busse und Lkws den Hauptteil der über die Grenzwerte hinausreichenden Stickoxidemissionen (76 Prozent). Anders in Europa, wo Diesel-Pkw besonders stark verbreitet sind: Hier sind die Pkw für knapp zwei Drittel der Emissionen jenseits der Grenzwerte verantwortlich.

Die Studie liefert wichtige Zahlen für die politischen Debatten über die Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen von Dieselfahrzeugen. Vor rund zwei Jahren war im Zuge des VW-Skandals bekannt geworden, dass die gesetzlichen Grenzwerte zwar im Labor eingehalten werden, die Abgaswerte unter realen Fahrbedingungen im Straßenverkehr jedoch um ein Vielfaches höher liegen.

 

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