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Die Nordsee hat sich durch den menschengemachten Klimawandel in den vergangenen 45 Jahren doppelt so schnell erwärmt wie die Ozeane weltweit. Das berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung unter Berufung auf eine Stellungnahme des Bundesumweltministeriums, mit der dieses auf eine kleine Anfrage der Grünen im Bundestag reagierte. Demnach stieg die Durchschnittstemperatur der deutschen Nordsee um 1,67 Grad Celsius an, im Mittel der Ozeane waren es nur 0,74 Grad.

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Ein Sturm zieht auf vor Sylt: Alle Ozeane erwärmen sich – die Nordsee aber doppelt so schnell wie der Durchschnitt. (Foto: Magnus Manske/​Wikimedia Commons)

Die Regierung bezieht sich dabei auf Daten des Weltklimarates IPCC und des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven. Eine Trendwende scheint nicht in Sicht zu sein: Im Jahr 2100 werde die Nordsee um 1,7 bis 3,2 Grad wärmer sein, heißt es.

Dem Umweltministerium zufolge hat die Erwärmung des Wassers schon jetzt Auswirkungen auf die Arten, die in der Nordsee leben. Der Kabeljau sei bereits weiter nach Norden in kältere Gefilde gezogen. Dafür gebe es mehr Fischarten, die eigentlich nur südlicher vorkommen, den Roten Schnurrhahn etwa oder Sardellen. Es sei zu befürchten, "dass der vom Menschen verursachte Klimawandel die Umwelt derart schnell verändert, dass (…) auch derzeit etablierte Arten sich nicht schnell genug anpassen können", zitiert die NOZ die Bundesregierung.

Zu ähnlichen Ergebnissen waren Untersuchungen von Wissenschaftlern der Wilhelmshavener Senckenberg-Gesellschaft für Naturforschung im vergangenen Jahr gekommen. Demnach droht mehr als 60 Prozent der heimischen Arten in der Nordsee der Verlust ihres Lebensraums.

 

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