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Die Jahresmitteltemperatur in Deutschland wird in diesem Jahrhundert wahrscheinlich um fast vier Grad Celsius steigen – falls sich die Treibhausgas-Emissionen weiter so entwickeln wie bisher. Das zeigt eine Untersuchung zum regionalen Klimawandel in der Bundesrepublik, die Klimaforscher der Universität Hohenheim in dieser Woche vorgelegt haben.

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"Weiter wie bisher" bedeutet für Deutschland sehr viel mehr Hitzewellen. (Foto: Ivan Ilijas/​Pixabay)

Demnach ist bei einem Weiter-so-Szenario sogar eine Erwärmung um 5,2 Grad bis 2100 möglich. Bislang verzeichnet Deutschland einen Temperaturanstieg um 1,4 Grad seit 1881. Bereits dieser Anstieg bringt laut Deutschem Wetterdienst (DWD) Frühjahrstrockenheit, geringere Bodenfeuchte und Hitzewellen mit sich. Der DWD spricht von "Dürre".

Dies wird sich künftig noch mehr verstärken. Besonders betroffen von geringeren Niederschlägen ist dann vor allem Deutschlands Südwesten: Baden-Württemberg wird wesentlicher trockener sein als heute. Der Nordosten erlebt hingegen mehr Regen und Starkregen.

Die gesamte Bundesrepublik wird "in Bedrängnis kommen", warnen die Forscher. Dies werde "massive Konsequenzen für die Landwirtschaft und die Gesundheit" haben. Deshalb müsse "aktiv gegengesteuert" werden. Bei ehrgeizigem Klimaschutz, haben die Wissenschaftler ausgerechnet, wäre das in Paris vereinbarte Zwei-Grad-Ziel immer noch erreichbar, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels käme man noch herum.

Das Projekt wurde vom Bundesforschungsministerium mit drei Millionen Euro gefördert.

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