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Verpestete Luft macht krank und kann tödlich sein. Neun von zehn Menschen sind laut der WHO diesem Risiko ausgesetzt. Besonders schlimm ist es in Afrika und Asien.

WHO: In Neu Delhi schützt sich ein Fahrradfahrer mit einem Tuch notdürftig gegen die Abgase.

In Neu Delhi schützt sich ein Fahrradfahrer mit einem Tuch notdürftig gegen die Abgase.© Dominique Faget/AFP/Getty Images

Mehr als 90 Prozent der Menschen weltweit sind verschmutzter Luft ausgesetzt. Das geht aus Daten hervor, die die Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht hat. Demnach sterben sieben Millionen Menschen pro Jahr an den Folgen von giftigen Partikeln in der Luft. Stoffe wie Sulfat, Nitrat und Ruß sind laut WHO für ein Viertel aller Todesfälle durch Herzkrankheiten und Hirnschlag verantwortlich sowie für 43 Prozent aller chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen und 29 Prozent der Lungenkrebsfälle.

"Luftverschmutzung bedroht uns alle", sagte WHO-Chef Adhanom Ghebreyesus. Die Hauptlast trügen aber Menschen in den ärmsten Regionen der Erde. Mehr als 90 Prozent der Todesfälle in Folge der Luftverschmutzung würden in einkommensschwächeren Ländern registriert. Betroffen seien überwiegend Länder in Asien und Afrika, gefolgt vom östlichen Mittelmeerraum, Europa und Amerika. In Ländern mit hohen Einkommen – Europa, USA und Kanada, Australien und Neuseeland – ist die Luft laut der WHO-Studie am besten.

Die Weltgesundheitsorganisation unterscheidet zwischen schlechter Luft drinnen und draußen. Im Haus handele es sich meist um Rauch durch offenes Feuer und Kerosin- und Holzverbrennung zum Kochen oder für Licht. Drei Milliarden Menschen weltweit müssten noch mit solchen Brennstoffen im Haus leben. Unter freiem Himmel wird schlechte Luft etwa durch Industrie- und Verkehrsabgase, Abfallverbrennung und Staub verursacht.

Darunter litten vor allem Bewohner in Millionenstädten wie etwa Rio des Janeiro, Mexiko City, Mumbai oder Shanghai. "In vielen Mega-Städten der Welt liegt die Schadstoffbelastung fünf Mal so hoch wie von der WHO empfohlen", sagte Maria Meira, Direktorin der Organisation für öffentliche Gesundheit. Allerdings geht Meira davon aus, dass die Städte das Problem erkannt haben und an einer Verbesserung der Situation arbeiten wollten. Ihr zufolge lieferten – im Unterschied zu 2016 – inzwischen 4.300 statt 3.000 Städte die entsprechenden Daten.

 

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