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Das war der heißeste Januar, der je gemessen wurde: Um 1,1 Grad Celsius übertraf der erste Monat dieses Jahres den globalen Durschnittswert der Jahre 1951 bis 1980, erklärte Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Insitut für Klimafolgenforschung.

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Der Trend geht nach oben: Auch für die weiteren Monate des Jahres werden neue Temperatur-Rekorde erwartet. (Foto: Ivan Ilijas/Pixabay)

Auch in Deutschland war es vergleichsweise warm. Hier kletterten die Thermometer laut Deutschem Wetterdienst durchschnittlich 1,7 Grad höher als in der Referenzperiode 1961 bis 1990. Nicht in allen Regionen war das spürbar: Während es in Süddeutschland besonders warm war, gab es im Norden besonders zu Anfang des Monats eiskalte Phasen – teilweise betrug der Temperaturunterschied 20 Grad.

An den Temperaturen einiger weniger Jahre oder gar Monate sieht man Klimawandel und globale Erwärmung noch nicht – selbst stärkere Abweichungen vom langjährigen Mittel können Zufall sein. Das ist der Unterschied zwischen Wetter und Klima: Das Klima ist eine statistische Größe, sozusagen das durchschnittliche Wetter über Jahrzehnte. Allerdings häufen sich die Hitzerekorde seit der Jahrtausendwende. Fast jedes Jahr des 21. Jahrhunderts gehört zu den 15 wärmsten Jahren, die je gemessen wurden. Das vergangene Jahr liegt bisher an der Spitze. Nach Messungen der US-Wetterbehörde NOAA waren zudem zehn der zwölf Monate des Jahres – nämlich alle außer Januar und April – auch einzeln Hitzerekorde.

Besonders spürbar sind die Rekord-Temperaturen derzeit in Australien, wo der Wetterdienst sogar eine neue Farbe zur üblichen Temperaturskala hinzugefügt hat. Ab 50 Grad Celsius erscheinen dort nun zunächst schwarze und dann lila-farbene Flächen, wo bislang dunkelrot das Maximum darstellte.

 

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