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Die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte ist nach einer mehrtägigen Suchexpedition als ausgestorben eingestuft worden. "Kernursache" sei höchstwahrscheinlich der Meeresspiegelanstieg gewesen, erklärten Wissenschaftler der australischen University of Queensland. "Das ist wahrscheinlich das erste Mal, dass man das Aussterben einer Tierart auf den Klimawandel zurückführen kann", sagte Luke Leung aus dem Forschungsteam.

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Wahrscheinlich als erste Tierart infolge des Klimawandels ausgestorben: Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte. (Foto: Queensland Government)

Die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte gehörte – wie die halb so große Hausmaus – zu den Langschwanzmäusen und kam nur auf der vier Hektar großen Koralleninsel Bramble Cay am Great Barrier Reef vor. Die Insel ist der nördlichste Punkt Australiens. Die Maus war dort die einzige Säugetierart und lebte im dichten Gras in Gesellschaft von zahlreichen Seevögeln und Meeresschildkröten. Leung zufolge haben die Tiere durch den Meeresspiegelanstieg große Teile ihres Lebensraums verloren, viele seien wohl auch direkt ertrunken.

Mehrere Tage suchten die Forscher um Leung auf der kleinen Insel nach den Mosaikschwanzratten – ohne Erfolg. Wann überhaupt eines der Tiere zuletzt gesichtet wurde, ist unklar. Eventuell war ein Fischer 2009 der letzte Beobachter. Eine Hoffnung für die Mäuse bestehe aber noch, sagte Leung. Es gebe neue Informationen, nach denen die Art aus einem Flussdelta im nahen Papua-Neuguinea stamme, "also könnten die Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte oder eine nah verwandte Spezies dort noch auftauchen".

 

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