Get Adobe Flash player

Zeit

Ulti Clocks content

Anzahl der Besucher

mod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_countermod_vvisit_counter
mod_vvisit_counterHeute659
mod_vvisit_counterGestern920
mod_vvisit_counterDiese Woche5356
mod_vvisit_counterLetzte Woche10798
mod_vvisit_counterDiesen Monat27900
mod_vvisit_counterLetzen Monat45988
mod_vvisit_counterGesamt1850032

Who is Online

  • [Bot]
Now online:
  • 1 guest
  • 1 robot
Latest members:
  • qjjwjdsy1984
  • gtleskhpqvz1999
Total members: 1177
Begehrte Ware aus Russland
Frank Nienhuysen |  113
Kann bis zu 36 Ziele in der Luft gleichzeitig erfassen und ist im internationale... Read more...
RAUMSTATION 2.0 : Die Kolonisation des Mondes kann beginnen
MANFRED LINDINGER |  351
Der Mond wird nach der Internationalen Raumstation (ISS) zum neuen Außenposten ... Read more...

Öffentliche Ladestellen für E-Autos in Norwegen

Öffentliche Ladestellen für E-Autos in Norwegen

Im Kampf gegen den Klimawandel ergreift Norwegen drastische Maßnahmen. Ab 2025 sollen keine neuen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr zugelassen werden.

Die norwegische Regierung diskutiert derzeit den sogenannten Nationalen Transportplan - und will in diesem Zusammenhang ein revolutionäres Gesetz verabschieden: Demnach soll in weniger als zehn Jahren ein Zulassungsstopp für Autos mit Verbrennungsmotor gelten. Ab 2025 dürften dann keine neuen Benzin- und Dieselfahrzeuge mehr auf die Straßen, sie sollen durch E-Mobile und andere alternative Antriebe ersetzt werden.

Auch andere Verkehrsträger sollen umgekrempelt werden: Nach 2030 sollen alle neuen Schiffe und Fähren abgasfrei sein, im Flug- und im Schwerlastverkehr soll mehr Biotreibstoff eingesetzt werden.

Das Land mit etwas mehr als fünf Millionen Einwohnern ist in Sachen Elektromobilitätjetzt schon führend. In keinem anderen Staat in Europa werden gemessen an der Bevölkerung so viele E-Autos verkauft. 15 Prozent aller neu zugelassenen Personenwagen fahren bereits mit Strom. Und es sollen noch viel mehr werden. Norwegen, dank großer Öl- und Gasvorkommen reich geworden, gewinnt nahezu 100 Prozent seines Stroms aus umweltfreundlichen Quellen: Wasser und Wind.

Die Anschaffung von Elektroautos wird in Norwegen bereits seit Jahren massiv gefördert, mit Steuererleichterungen und Abgabenfreiheit. Das hat den Verkauf der Stromer mächtig angekurbelt. Doch dem Staat sind damit geschätzt 2,3 Milliarden Kronen (243 Millionen Euro) Steuern durch die Lappen gegangen, weshalb die Regierung nun in der Zwickmühle ist. Soll sie den Wandel weiter finanziell unterstützen, oder sind die Elektroautos inzwischen auch ohne Zuschüsse attraktiv?

Im Nationalen Transportplan wird empfohlen, dass Fahrzeuge mit geringen oder keinen Abgasen steuerlich gefördert werden. Doch die Regierung aus Konservativen und Liberalen plant bereits den Ausstieg. "Die vier nichtsozialistischen Parteien sind sich einig, dass die Steuervorteile für Null-Emissionsfahrzeuge nach 2017 schrittweise zurückgenommen werden", sagt Nikolai Astrup, der Leiter des Transportkomitees im Parlament.

Angedacht sei, die Kfz-Steuer ab 2018 wieder einzuführen und die Befreiung von der Mehrwertsteuer durch einen einmaligen Zuschuss zu ersetzen, der nach und nach reduziert wird. Die Freie Fahrt auf den Busspuren ist in einigen Städten bereits jetzt eingeschränkt. Ob Elektroautos weiter kostenlos parken können, sollen die Kommunen selbst entscheiden können. Im Frühjahr nächsten Jahres soll der Plan ins Parlament eingebracht werden - dort gilt die Zustimmung für die Abkehr von Diesel- und Benzinautos als wahrscheinlich.

Verkehrsministerium dementiert

Ausgerechnet aus dem Verkehrsministerium kam jedoch eine gegenteilige Ansage: "Norwegen hat nicht vor, den Verkauf von Benzin- und Dieselautos ab 2025 zu verbieten", sagte ein Sprecher. Die Regierung wolle vielmehr zum Kauf von umweltfreundlichen Fahrzeugen ermutigen und setze daher lieber auf Zuckerbrot als auf Peitsche. Die rasche Entwicklung neuer Technologien und Treibstoffe sorge ohnehin dafür, dass Autos mit Verbrennungsmotoren langfristig ersetzt würden. Ein Zulassungsstopp sei dazu nicht nötig.

Ob es am Ende etwa auch zu Zulassungsverboten oder steuerlichen Mehrbelastungen für Diesel- und Benzinautos kommen soll, werde noch debattiert, hieß es aus der Zentrale der Partei Høyre, die in der Regierung von Ministerpräsidentin Erna Solberg die meisten Posten besetzt.

In den Niederlanden ist ein ähnliches Gesetz geplant, auch dort diskutiert die Regierung über eine Verbannung von Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2025. Wie auch in Norwegen sollen davon jedoch nur Neuzulassungen betroffen sein - wer ein Diesel- oder Benzinauto fährt, soll es nicht plötzlich stilllegen müssen.

 

Kommentare sind nur für registrierte Nutzer möglich