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Der Luftfahrtkonzern EADS entwickelt zurzeit einen neuen Treibstoffspeicher für Wasserstoff-Verkehrsflugzeuge. Das Unternehmen plant einen unbemannten Testflug 2014, sollten die Arbeiten nach Plan laufen. Bei der Herstellung der Speicherstrukturen setzen EADS und die Universität Glasgow auf Nanomaterialien.

Airbus-Flugzeuge sollen bald auch mit Wasserstoff fliegen. Der Luftfahrtkonzern EADS arbeitet zusammen mit Chemikern der Universität Glasgow an einem neuen Treibstoffspeicher für den Einsatz in Verkehrsflugzeugen. „Bei Erfolg plant EADS für 2014 den Start eines unbemannten Testflugzeugs mit Wasserstoffantrieb“, teilte der Konzern am Donnerstag in München mit.

Bei der Verbrennung von Wasserstoff in einer Brennstoffzelle wird Strom erzeugt. Statt CO2-Abgasen wie bei der Verbrennung von Kerosin wird dabei lediglich Wasser freigesetzt. Allerdings ist die sichere Speicherung von Wasserstoff noch teuer und kompliziert: Gasförmiger Wasserstoff erfordert riesige Speichertanks, flüssiger Wasserstoff ist schwer. Zudem fließt der Wasserstoff nur langsam zur Brennstoffzelle.

Mit Nanotechnologie wollen die Forscher jetzt „den Speicher effizient genug für den industriellen Einsatz von feststoffgespeichertem Wasserstoff in Flugzeugen und Kraftfahrzeugen“ machen. Damit der Wasserstoff schneller fließt, setzen die Forscher auf eine Tanklegierung mit Magnesiumhydrid.

Geplant sei ein Testflug 2014 „mit der langfristigen Perspektive einer Einführung von wasserstoffbetriebenen Verkehrsflugzeugen“, erklärte EADS. Professor Duncan Gregory von der Universität Glasgow zeigte sich optimistisch: Die Verwendung aktiver Nanomaterialien in Verbindung mit neuen Speicherstrukturen sei vielversprechend.

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