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Bisher gibt es drei Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland. Eine (die weltweit erste) steht am Flughafen München und bietet sowohl GH2 als auch LH2. Eine weitere steht in Hamburg und verfügt nur über GH2. Ganz neu wurde im Oktober 2002 eine Station sowohl für LH2 als auch für GH2 eingeweiht. Drei weitere Tankstellen sind in Arbeit (in Oberstdorf und im Gewerbegebiet Brunnthal-Nord bei München sowie in Stuttgart).
Zusätzlich soll Berlin als Testgebiet für ein alternatives Verkehrskonzept dienen und im Sommer 2003 eine weitere H2-Tankstelle bekommen. Darauf verständigten sich Mitte 2001 der Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig und Vertreter der Automobil-Industrie und der Mineralöl-Wirtschaft. Das Ziel dieses 'Clean Energy Projekts' in der Bundeshauptstadt soll sein, unterschiedliche Fahrzeug-Antriebe für Pkw, Busse und Transporter sowie die Versorgung mit alternativen Kraftstoffen (vornehmlich Wasserstoff) zu testen.
Das es in nächster Zeit deutlich mehr Tankstellen werden, wäre zwar zu hoffen, ist aber fraglich, weil die Umrüstung je Tankstelle etwa 0,5 bis 1,5 Mio. Euro kostet. Die Errichtung einer Wasserstoff-Tankstellen-Infrastruktur wird deswegen noch einige Jahre in Anspruch nehmen.

Abb.: Wasserstoff-Betankung
Eine der ersten solaren Wasserstoff-Tankstellen, die den Kraftstoff direkt vor Ort mit Hilfe der Sonnenenergie produziert, ist im August 2001 bei Los Angeles/USA von Honda in Betrieb genommen worden. Der Wasserstoff wird dort durch Elektrolyse hergestellt, indem der notwendige Strom aus einer 8 kW-Photovoltaik-Anlage genutzt wird. Die System-Kapazität reicht täglich für 8.000 l gasförmigen Wasserstoff. Mit Hilfe eines Kompressors kann das Gas bis auf 250 bar verdichtet werden.

Eine ähnliche Tankstelle, die allerdings auf Windenergie aufbaut, ist für Bremerhaven geplant. Dort soll Strom von den Off-Shore-Windanlagen an der Nordsee-Küste für die Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden, so dass dies die erste 'saubere' Tankstelle in Deutschland wäre, die gänzlich ohne fossile Energieträger auskommt.

Eine Amerikanische Studie geht davon aus, dass zunächst eine ausreichende Anzahl Wasserstoff-Tankstellen vorhanden sein müssen, bevor Fahrzeuge an den Normalbürger gegeben werden können. Demnach würde es für die USA genügen, wenn für die ersten Nutzer rund 4.500 Stationen vorhanden wären. Bevor diese Zahl nicht erreicht wäre, würde eine Massenfertigung von Wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen keinen Sinn machen.

Wann und wie dieses Henne-Ei-Problem gelöst wird, ob nun erst die Fahrzeuge oder die Tankstellen vorhanden sein werden, ist vorerst noch nicht absehbar. Es bleibt spannend.


Wasserstoff Tankstellen Deutschland

Bisher gibt es drei Wasserstoff-Tankstellen in Deutschland. Eine (die weltweit erste) steht am Flughafen München und bietet sowohl GH2 als auch LH2. Eine weitere steht in Hamburg und verfügt nur über GH2. Ganz neu wurde im Oktober 2002 eine Station sowohl für LH2 als auch für GH2 eingeweiht. Drei weitere Tankstellen sind in Arbeit (in Oberstdorf und im Gewerbegebiet Brunnthal-Nord bei München sowie in Stuttgart).
Zusätzlich soll Berlin als Testgebiet für ein alternatives Verkehrskonzept dienen und im Sommer 2003 eine weitere H2-Tankstelle bekommen. Darauf verständigten sich Mitte 2001 der Bundesverkehrsminister Kurt Bodewig und Vertreter der Automobil-Industrie und der Mineralöl-Wirtschaft. Das Ziel dieses 'Clean Energy Projekts' in der Bundeshauptstadt soll sein, unterschiedliche Fahrzeug-Antriebe für Pkw, Busse und Transporter sowie die Versorgung mit alternativen Kraftstoffen (vornehmlich Wasserstoff) zu testen.
Das es in nächster Zeit deutlich mehr Tankstellen werden, wäre zwar zu hoffen, ist aber fraglich, weil die Umrüstung je Tankstelle etwa 0,5 bis 1,5 Mio. Euro kostet. Die Errichtung einer Wasserstoff-Tankstellen-Infrastruktur wird deswegen noch einige Jahre in Anspruch nehmen.

Abb.: Wasserstoff-Betankung

Eine der ersten solaren Wasserstoff-Tankstellen, die den Kraftstoff direkt vor Ort mit Hilfe der Sonnenenergie produziert, ist im August 2001 bei Los Angeles/USA von Honda in Betrieb genommen worden. Der Wasserstoff wird dort durch Elektrolyse hergestellt, indem der notwendige Strom aus einer 8 kW-Photovoltaik-Anlage genutzt wird. Die System-Kapazität reicht täglich für 8.000 l gasförmigen Wasserstoff. Mit Hilfe eines Kompressors kann das Gas bis auf 250 bar verdichtet werden.
Eine ähnliche Tankstelle, die allerdings auf Windenergie aufbaut, ist für Bremerhaven geplant. Dort soll Strom von den Off-Shore-Windanlagen an der Nordsee-Küste für die Erzeugung von Wasserstoff genutzt werden, so dass dies die erste 'saubere' Tankstelle in Deutschland wäre, die gänzlich ohne fossile Energieträger auskommt.

Eine Amerikanische Studie geht davon aus, dass zunächst eine ausreichende Anzahl Wasserstoff-Tankstellen vorhanden sein müssen, bevor Fahrzeuge an den Normalbürger gegeben werden können. Demnach würde es für die USA genügen, wenn für die ersten Nutzer rund 4.500 Stationen vorhanden wären. Bevor diese Zahl nicht erreicht wäre, würde eine Massenfertigung von Wasserstoffbetriebenen Fahrzeugen keinen Sinn machen.

Wann und wie dieses Henne-Ei-Problem gelöst wird, ob nun erst die Fahrzeuge oder die Tankstellen vorhanden sein werden, ist vorerst noch nicht absehbar. Es bleibt spannend.

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